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(c) Rene V.

Die aus dem Jemen stammende Art gehört mit zu den gröten . Die Männchen können eine Gesamtlänge von ca. 60 cm und die Weibchen über 40 cm erreichen. Deutsche Nachzuchten und im Terrarium gehaltene Tiere bleiben deutlich kleiner.Die Männchen erkennt man an ihren Helm auf den Kopf und sind farbintensiver als die Weibchen. Bei Jungtieren kann man die Geschlechter am Fersensporn erkennen. Da er bei den Weibchen nicht ausgeprägt ist.

Die Jemenchamäeons benötigen ein großes Terrarium (min. 4x2,5x4-LxBxH bezogen auf die Kopf-Rumpf-Länge). Bei Paarhaltung muß das Terrarium um ein vielfaches größer sein. Am besten in einen Wintergarten oder ein eigenes Zimmer. Damit sie genügend Ausweichmöglichkeiten haben, weil vor allen die Männchen sehr aggressiv sind. Das Terrarium sollte ausreichend mit Kletterästen eingerichtet werden. Man sollte dazu auch lebende Pflanzen (ficus...) einbringen.

Zur Beleuchtung eignen sich am besten Spotstrahler. Bei entsprechender Beleuchtung regelt sich die Temperatur von alleine. Am Boden sollten es 22-24 °C in der Mitte 25-30 °C und im oberen Drittel 35 °C  betragen. Bei großen Abweichungen muß man die Wattzahl des Strahlers ändern. Nachts kann sich das Terrarium auf Zimmertemperatur (ca.20°C) abkühlen. Zusätzlich sollte man noch eine UV-Lampe oder UV-Röhre anbringen.  Die Tiere benötigen das UV-Licht um lebensnotwendige Vitamine aufzunehmen.

 Das Jemenchameleon nimmt durch ablecken von Blättern und Ästen in der Natur Wasser (Morgentau) auf. Daher muß das Terrarium täglich mit einen Zerstäuber über gebraust werden. Gefüttert wird 2-3 mal die Woche. Als Futter eignen sich Heuschrecken, Heimchen, Fliegen, Motten, Schaben und Babymäuse. Mäusebabys sollten nicht zu oft verfüttert werden, weil es zu einer Verfettung kommen kann. Die Futtertiere werden vor jeder Fütterung mit einen Kalk-Vitaminmichung eingestäubt. Sie nehmen auch pflanzliche Nahrung auf wie z.B. Apfel, Erdbeeren, Mandarinen, Tomaten und die pflanzliche Einrichtung.

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